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Häuser in dem Ort
Letowo

Das alte Bauerndorf ??towo liegt zwölf Kilometer südöstlich von Slawno und ist über die Woiwodschaftsstraße 205 in Richtung Bobolice (Bublitz) über den Abzweig Pomilowo (Marienthal) und Gwiazdowo (Quäsdow) und Zukowo (Suckow) zu erreichen.

Bis 1945 bestand über die - in Lantower Feldmark gelegene - Bahnstation Suckow Anschluss an die Bahnstrecke Schivelbein (Swidwin) - Zollbrück (Korzybie). Und eben dieses Korzybie ist heute die nächst gelegene Bahnstation am Kreuzungspunkt der PKP-Linien Nr. 212 (Korzybie - Lipusz (Lippusch)), Nr. 405 (Pila (Schneidemühl) - Ustka (Stolpmünde)) und Nr. 418 (Korzybie - Darlowo (Rügenwalde)).

Letowo liegt unmittelbar am Nordwestufer des landschaftlich besonders reizvollen Jezioro Letowo (Lantower See) mit einer Wasserfläche von 400 Hektar. Der kleine Bach, der - ehemals Kuhbach genannt - durch den Ort fließt, entwässert den See zur Wieprza (Wipper).

Nachbarorte von Letowo sind: Janiewice (Jannewitz) im Westen, Zukowo (Suckow) im Norden, Korzybie (Zollbrück) im Nordosten, Osieki (Wusseken) im Osten, K?pice (Hammermühle) und Warcino (Varzin) im Süden - die letzteren drei bereits in der Woiwodschaft Pommern gelegen.

Die flachwellige Landschaft, die zum See leicht abfällt, liegt auf etwa 50 Metern über NN.

Der älteste bekannte Besitzer von Lantow (plattdeutsch: Lante) war der Johanniterorden. Im Jahre 1321 wurde auf Anordnung des Vizeordensmeisters Gerhard von Bortfeld das Dorf an die Familie von Massow verkauft. Um 1410 wird Henning III. von Massow auf Lantow und Suckow (Zukowo) genannt. In der letzten Hälfte des 17. Jahrhunderts mussten die Massows das Dorf aufgeben. Es kam an die Familie von Zitzewitz, von denen es vor 1690 Adam von Podewils auf Krangen erwarb, gemeinsam mit Jannewitz. 1719 teilten die von Podewils innerhalb hrer Familie ihren großen Besitz im Schlawer Land auf.

1784 hatte Lantow 1 Vorwerk, 6 Bauern, 3 Kossäten, 1 Schulmeister und 1 Holzwärter bei insgesamt 23 Feuerstellen.

Im Jahre 1844 erbte der spätere Graf Werner Georg Adam von Blumenthal Lantow mit den Nachbargütern über seine Frau, eine geborene von Podewils. 1874 verkauft deren Sohn Werner Graf von Blumenthal die Herrschaft an die Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen.

1931 gab die Fürstlich Hohenzollernsche Verwaltung die landwirtschaftlichen Flächen an die Pommersche Landgesellschaft zur Aufsiedelung ab, darunter Lantow mit 250 Hektar. Hier entstanden durch Neuansiedlung sechs, durch Umbauten der Gutsgebäude noch einmal zwölf Siedlerstellen.

Bis 1945 gehörte Lantow mit Jannewitz (Janiewice), Qäsdow (Gwiazdowo) und Suckow (Zukowo) zum Amts- und Standesamtsbezirk Suckow im Landkreis Schlawe i. Pom. im Regierungsbezirk Köslin der preußischen Provinz Pommern. Der Amtsbezirk lag im Amtsgerichtsbereich Schlawe.

Am 7. März 1945 drangen sowjetische Truppen in Lantow ein. Viele Einwohner wurden verschleppt. Im Laufe des Jahres 1946 übernahmen Polen die Höfe und die verbliebenen Deutschen wurden ausgewiesen. Lantow wurde unter dem Namen Letowo ein Ortsteil der Gmina Slawno im Powiat Slawienski der Woiwodschaft Westpommern (bis 1998 Wojewodschaft Slupsk).

(Quelle: Wikipedia) .
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